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16. Februar 2014

Die Vorbereitungen laufen ...

Yeah! Wir haben die Bronchitiszone verlassen und sind auch sehr daran interessiert, dass das lange so bleibt! - Hoffen wir das Beste. Wir können auch alle Kraft gebrauchen, denn hier laufen gerade alle, alle, alle Vorbereitungen für den ersten richtigen Kindergeburtstag. Vier, VIER (!) wird unser großes Mädchen schon. Die Einladungen sind raus, wir erwarten sechs kleine Mädels und sind schon ganz gespannt, ob alles so kommt, wie die zukünftige Vierjährige es uns jeden Tag detailliert beschreibt: Törtchen und Schokoladenkuchen essen, Schatzsuche, Perlenketten basteln und dazwischen gaaaaaaaanz viel spielen (wir werden sehen, wie das Ganze in der Umsetzung klappt). Ein alles überwucherndes Motto festzulegen, fiel dem zukünftigen Geburtstagskind (glücklicherweise noch) nicht ein ... Ich bin dahingehend schon sehr gespannt auf die nächsten Jahre. Derzeit nutze ich beinah jede Minute, die das kleinste Töchterchen mir zugesteht, zur Vorbereitung des großen Tages. Während es sich auf der Krabbeldecke beharrlich versucht, um die eigene Körperachse zu drehen, bastele und nähe ich, fädele eine Kette zur Probe, plane und schreibe ich to-do-Listen und Einkaufszettel. Ich habe ja momentan auch einfach richtig Zeit für sowas. Elternzeit ist toll! Und es macht Spaß!! Nun noch backen und dekorieren, dann kann es bald losgehen ....




20. April 2012

frei am Freitag

ja! frei!
Der erste freie Tag - außerhalb des Wochenendes - ohne Handwerkertermin oder Krankenbetreuung des Töchterleins. Und, wie sollte es anders sein: 1000 Ideen im Kopf.
Zuerst also zusammen mit dem Töchterlein im "große Bett" schön lange wachgekuschelt, ab ins Bad, Frühstück, fertig anziehen, ab in die Kita. Ich zurück, voller Vorfreude auf den Kaffee und "mein" Internet, so ganz in Ruhe planen, was der Tag so bringen soll. Überlegen, welche der Punkte auf meiner Liste (ich korrigiere: auf den verschiedensten Listen) wohl zuerst erledigt werden sollten, könnten, müssten.

... Freundin anrufen vs. Saugen ... (angenehme) Erledigungen in der Stadt vs. einige wichtige Telefonate für die Arbeit (am FREItag!) ... eine gemächliche, weil längst überfällige Runde durch meine Lieblingsblogs vs. Bad putzen ... Nähen (diemal eher "du musst" als "du darfst") vs. Sonne genießen

Eigentlich war der Stadtbummel AUF JEDEN Fall auf dem Programm, weil angesichts einiger anstehender Geburtstage und mittlerweile eingeschränkt zur Verfügung stehender freier Zeit, dieser freie Vormittag un-be-dingt! genutzt werden muss. Dank der internetgestützten Sendungsverfolgung erfahre ich aber während meiner webtour, dass heute der Postmann bei mir klingeln wird und eines der Geburtstagsutensilien abliefert. Da ich ungern Montag zur Feierabendzeit Nr. 31 in der Schlange der Hauptpost sein möchte - von der womöglich erfolglosen Parkplatzsuche ganz abgesehen, streiche ich Punkt 1 für heute von meiner Liste und denke neu. Also morgen Vormittag in die Stadt- Saaamstags?? Ich schiebe diesen Gedanken ganz weit nach hinten.

Also neu. Doch arbeiten....wäre ja gut. Ich könnte ungestört telefonieren, doch vorher müssten die Ergebnisse aus der letzten Sitzung ordentlich zusammengetragen, geordnet und aufgearbeitet werden. Das Telefon klingelt! *freu* Eine halbe Stunde später sitze ich wieder beim Kaffee. Und denke neu. Starre auf meine Zettel, den Dienstlaptop, die Sonne draußen ... ah, vor dem reellen Einkauf musste ich sowieso erst noch recherchieren, also doch noch mal schnell ins Netz. Wenigstens ist inzwischen die Wäsche gelegt. Vertieft in die virtuelle Welt erblicke ich den strahlenden Sonnenschein. Also Zettel und Stuft geschnappt und ab auf den Balkon. Beine hoch, Seele baumeln lassen - ach nein, ich muss ja etwas tun. Die Zeit scheint zu rennen. Mittlerweile ist es Mittag und ich hatte doch die Idee im Kopf, heute (wo ich heute ja ZEIT habe), mal etwas (kleines) besonderes zu kochen. Was es sein würde, das wollte ich in Ruhe (weil ich ja heute ZEIT habe) im Rezept-Ordner nachschlagen. Mal schauen, was wir ewig nicht gegessen haben. Die Zutaten könnte ich ja bei einem Gang um die Ecke besorgen (weil ich heute ja ZEIT habe). Dummerweise könnte jedoch genau in der halben (?) Stunde, in der ich durch unsere schönen Nachbarstraßen bummel (Gefahr NR. 1: wunderschöner Stoffladen, Gefahr Nr. 2: ein neuer scheinbar kreativ angehauchter Laden, den zu besuchen ich bislang noch nicht geschafft habe) der Postbote vergeblich klingeln und sich entschließen, das Paket zur Hauptpost zu befördern. HMPF. Ich bleibe hier und werde jetzt das Bad putzen gehen, damit ich das Gefühl bekomme, überhaupt irgend etwas geschafft zu haben.

Für nächsten Freitag hat sich übrigens zwischen 9 und 12 Uhr der Handwerker angemeldet .....


20. März 2012

ZwangsBlogPause

"Schuld" daran: (oder womit ich mir momentan meine Zeit vertreibe)

*wunderbares Frühlingswetter - zumindest zu Beginn des Wochenendes

*Migräneartige Kopfschmerzen am Abend des schönes Frühlingswettertages

*Sandkasteneinweihung bei den Großeltern - da darf Mama natürlich nicht fehlen und schon gar nicht eben mal bloggen ;)

*Angrillen - auch das besser ohne Laptop auf dem Schoß

*Vorbereitung auf meinen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben

*ein wachsendes Schlafbedürfnis (liegt das an der ungewohnten ganztägigen Sauerstoffzufuhr?)

*Festlegen meiner gewünschten Arbeitszeiten, damit einhergehend organisatorische Auswirkungen auf Arbeit des Gatten und Betreuungszeit des Töchterleins im Auge behalten und überall hin absichern

*Durchprüfen des Arbeitsvertrags und lernen, Dinge zu verhandeln und nicht nur abzunicken

*Märzenbecher auf dem Friedhof bewundern

*Kaffee mit der Lieblingsfreundin trinken (wo, weiß ja jetzt schon jeder :) )

*an der Nähmaschine sitzen und ein erstes Kleidchen nähen

*die "was ich noch alles vor Arbeitsbeginn machen will"-Liste stark kürzen

*spuckendes Töchterlein zu Haus betreuen und sich selbst sämtliche Krankheitssymptome ausreden

*den Balkon für den Frühling vorbereiten - allerdings noch ohne Blumenpflanz-Aktion. das kommt erst nach dem Urlaub

*eine laaange Das-muss-alles-mit-an-die-Ostsee-Liste schreiben und anschließend in eine das-ist-wirklich-das-Wichtigste-was-mit-muss-Liste kürzen

*mit dem Glaser einen Termin vereinbaren - auch das Leben mit den Handwerkern wird schwieriger, wenn ich nicht mehr so flexibel mit meinen Zu-Hause-Zeiten bin ... ob ich jemals noch etwas im Internet bestellen werde? Bin ja eh nie zu Haus, um die Lieferung entgegen zu nehmen .... jaa, das Leben verändert sich *lach*

Morgen wird´s aufregend! Wenn ich wieder zu Haus bin, halte ich (hoffentlich) meinen Vertrag in den Händen! Dann komme, was wolle *jaaaa*!
...und dann kommt ja morgen auch der DHL-Mann mit nem Päckchen für mich (kribbelnde Vorfreude!) --- aber da ich nicht zu Haus bin, werd ich das wohl Donnerstag von der Post anholen müssen :/ Arbeitsleben ahoi!

19. Februar 2012

Wochenendnotizen

* Ein Freitag ohne Bildschirmarbeit, ohne Liste, ohne Termine. Einfach nur ein schönes Freundinnen-Kaffeetrinken mit anschließendem Stadtbummel und gemütlichem Wochenend-Einläuten. Ohne Vorgaben, ohne "Du-Mussts", einfach nur so. Entspannt.

* Samstagsfrühstück deluxe. Vater und Töchterlein fangen Sonnenstrahlen an der frischen Luft, ich räume Nähmaschine und sämtliches Zubehör (viel, ganz viel) in die Küche. Großer Tisch, viel Platz, wärmende Sonnenstrahlen und noch besser: weil der Tisch zwei Tage nicht gebraucht wird, kann bis Sonntag Abend einfach alles so stehen und liegen bleiben. Der beste Plan des Tages!

* Die Mittagspause habe ich äußerst kreativ genutzt. Erdbeerkostüm für die Kita genäht, das Geburtstagsshirt vorbereitet und mich an Lederpuschen probiert. Alles gelungen. Nachdem ich nach 20minütiger Exkursion quer durch alle Schubfächer und Handtaschen die kürzlich  erworbenen Ledernadeln fand, stand einer produktiven Arbeitsphase nichts mehr im Wege.

* Nachmittags zum Kuchenessen aufs Land. Töchterchen blieb dort (testweise! aufregend!), wir wollten zum Lieblingschinesen und ins Kino. Lieblingschinese war (um 18.00 Uhr!) völlig überfüllt, nach Ersatzessen waren wir so müde, dass nur noch das heimatliche Sofa in Frage kam für den Ausklang des Abends (wenigstens mit DVD).

* Wiedersehen mit dem Töchterchen am Sonntag Morgen (mit einer riesengroßen Brötchentüte). Ich bin überglücklich, meinen Wirbelwind wieder zu haben. Großeltern haben einen super Job gemacht, Eltern atmen auf, Herzschmerz ist verflogen, machen wir jetzt öfter ... irgendwann.

* Weitere Mittagspause des kleinen Mädchens zum Bügeln genutzt - glücklicherweise keine Hemden oder Klamotten, sondern nur Nähprodukte :)

* Danach Waffelessen und Kaffeetrinken bei der Tochterfreundin nebst Eltern. Ein Nachmittag zwischen Duplosteinen, Maltisch und Krabbeltunnel.

* Ausklang auf dem Sofa. Frisch gebackenes Brot des Gatten genießen, die Schönheiten des Wochenendes verbloggen, Listen verfassen für die kommende (aufregende) Woche, Einkaufsliste schreiben, planen. Es steht ein Geburtstag an. 2 Jahre ist es schon her, kleines Mädchen ... aber das wird ein anderer Post :)

*Fazit: Glücklich und zufrieden.


8. Februar 2012

Sonntags-Nachreiche


Aus bekannten Gründen erst heute:
Sonntag hab ich die Mittagspause genutzt, endlich mal mein Nähmaterial zu sortieren. Dosen, Schachteln, Schubladen ... alles auf einen Haufen und danach schön wieder zurück - diesmal geordnet(er). Weil das schneller ging, als gedacht, hab ich mich danach an meine Stoffvorräte gewagt. DAS dauert bekanntlich immer lange, sehr lange. Denn wenn die Stoffe erst aus der Kiste und dem Schrank geräumt sind und gut verteilt im Zimmer liegen, gerate ich ins Träumen. Oh, ja, die Blümchen, ach, den Stoff hab ich da und da gekauft, schööön.

Dies - vielleicht ein Kleid für das Töchterchen. Das - eine Tasche, ein Täschchen oder besser doch.... und schwupps (!) ist die Mittagspause wieder rum und wir drängen schnell nach draußen, um die letzten Sonnenstrahlen vor der Dämmerung noch zu genießen. Herrlicher Schnee. Leider genügt die Menge noch nicht zum Schlittenfahren, doch um begeistert grinsend in der Gegend herum zu schauen und das helle, frische Weiß zu genießen, reicht es allemal. Nun aber nach dem Abendbrot und dem Ins-Bett-bringen noch nicht aufs Tat.Ort-Sofa fallen, sondern die Stoffe wieder ....   och nee, puh, alle wieder zurück? Ohne die Nähmaschine auch nur einmal angeschaltet zu haben? Na gut, auf ein baldiges Wiedersehen!

Welch Sonntagsfreude! Vielleicht schaff ich es ja nächste Woche mal, bei Marias schöner Idee mitzumachen ...

3. Februar 2012

TDLP

TDLP? 
Ganz einfach: "To-Do-Listen-Produkt"

Ich hatte gestern nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Date mit meiner Nähmaschine. Anlass war der Kindergeburtstag, zu dem das Töchterlein eingeladen war. Ich kannte weder die Familie noch hatte ich eine Ahnung, was das Geburtstagskind mag und noch wichtiger: nicht mag - das erschwerte die Geschenkauswahl ungemein. Und einfach in einen Laden stiefeln und "irgend etwas" kaufen, mag ich nicht. Ich hatte schon die Idee, eine Tasche oder einen Beutel zu nähen, nur: was da hinein tun?? So gab mir eine Freundin den guten Tipp mit der Stiftrolle (Danke!). Die Antwort auf die Frage, was da rein kommt, bereitet keine größeren Schwierigkeiten und einen Beutel gab es trotzdem noch dazu, denn schließlich findet sich in einem Mädchenzimmer IMMER etwas, das unbedingt in einem kleinen Beutelchen versteckt werden muss.
Außerdem stand eine Stiftrolle schon lang auf meiner "Will-ich-endlich-mal-nähen"-Liste! Juchuh!


.... damit wäre dann auch die Frage beantwortet, was da in dem bunten Geschenkpapier von gestern steckte.

9. Januar 2012

Montag

Die erste "richtig" neue Woche beginnt hier im Hause brombeerglanz. Nach Neujahr haben wir uns noch ein, zwei Tage Urlaubsgefühl gegönnt mit Stadtbummel, ausgiebigen Spielplatzbesuchen (soweit das Wetter dies zuließ), gemütlichem Kaffeetrinken, Waffelbacken. Aber auch aufräumen und aussortieren gehörten dazu - trotzdem alles ohne Druck und voller Tatendrang. Hat dieser Jahreswechsel vielleicht doch etwas besonderes? War ich es nicht, die immer sagt "Nee nee, keine neuen Vorsätze zum Jahreswechsel! Vornehmen kann ich mir das alles auch unterm Jahr. Mehr Sport geht auch ab Anfang November, Ungeliebtes schneller erledigen ist auch ab einem vermeintlich unauffälligen 4. August möglich. Nun ertappe ich mich dabei, dass meine to-do-Listen (ich liebe sie, ich brauche sie!) recht schnell abgearbeitet und nicht mehr so gewisse Punkte eeeeewig auf die jeweils neue übertragen werden. Ich gehe (meist relativ) früh ins Bett und habe gestern an der Nähmaschine gesessen, um lang liegen gebliebene Flickarbeiten zu erledigen (Hose, Tasche, .....) und nicht nur, um schöne Sachen zu nähen. Ich habe mal wieder ganz in Ruhe ein Buch und die wöchentliche Zeitung in den Händen gehalten und den Mittagschlaf der Tochter zum Lesen und Aufräumen anstatt zum surfen und herumtüddeln genutzt. Ich merke, dass der Jahreswechsel doch einen erheblicheren Einfluss auf mich nimmt als erwartet. Nun gut, soll er meinetwegen, ist ja momentan nur von Vorteil. Wehren werd ich mich nicht dagegen! Und bei Euch so?

Nachtrag: Nur wo ich mehr Gelassenheit herbekomme, hab ich noch nicht herausgefunden, das wäre tatsächlich das perfekte Geschenk an mich selbst zum Jahreswechsel gewesen.

2. Januar 2012

komplett verregnet

war der zweite Tag des noch so neuen Jahres. Irgendwie fühlt es sich gar nicht so neu an, so schnell gewöhnt man sich also ... Der Dauerregen machte mir die Entscheidung leicht, mich um meinen Schreibtischkram zu kümmern und schoooon sieht es bereits viel leerer aus auf der Januar-to-do-Liste - gleich mehr Platz für ein paar mehr Kreativ-Projekte! Dennoch nagt in mir der Druck, Dieses und Jenes noch unbedingt dieser Tage fertig zu stellen. Nun gut, ich zwinge mich morgen und hoffe das Beste. Aber ein wenig will ich den letzten gemeinsamen Urlaubstag auch noch genießen und nicht nur mit "Du-musst-Dingen" füllen. Mal sehen, was das Wetter dazu sagt.